Sonntag, 8. August 2010

Datt Eckige 181....




Mein 1stes Auto, 12 Jahre spaß gehabt und nun ist er in anderen Händen!

Viel Spass Gubi!

If you can't Dodge it, RAM it!


Dieses Jahr spendierte ich meinem Ram ein Liftkit, Flowmaster Abgasanlage und RumbleBee Dekor..... einfach die geilste Art Benzin abzufackeln!

Nackig....



....Lack runter! Das rote Zeug ist Rostschutz aus der guten alten DDR! Selbst strahlen half nicht das Zeug zu entfernen!

Nach dem strahlen erwies sich die Karosse als gar nicht mal so schlecht wie gedacht, bis auf die Beule im Seitenteil weil mal die Tür bei der fahrt aufflog, war alles im grünen Bereich.

Master Blaster


Sandstrahlen beim Nachbarn....coole location!

Zerlegen...






Ohne große faxen wurde der IFA zerlegt, ok man kann es auch zerfetzen nennen!
Bis auf die Sitze die ein anderer F9 Fan abholte wanderte alles in die Tonnen was im Innenraum verbaut war. Rahmen mit Achsen und Getriebe wurden verkauft.

Für mein Vorhaben benötige ich ja nur eine Karosse.

Ganz so pralle sah es nach dem zerlegen mit der Karosse nicht mehr aus, A-Säulen durch, Fensterrahmen durch, Kofferraumboden durch (ok der muss eh raus), Innenradhäuser auch durch... Also aufladen und zum Sandstrahler!

Basis für den Umbau suchen........


Ewig suchte ich im www um eine günstige Basis zu finden, bei ebay bekam ich den Zuschlag für 600 €. Transporter gesattelt, Anhänger ran und ab nach Thüringen!

Da stand er bei IFA-Freunden, die Karre selber schlechter als beschrieben!
Egal! Aufladen (ganz wichtig, immer rückwärts aufladen, nicht das die Türen auffliegen) und ab in die Heimat.

Noch am selben Tag wurde mit dem zerlegen begonnen.

Wie alles begann....



Man sprach von einem Ovali der bei uns im Ort irgendwo auf einem Acker stehen solle. Ein Ovali, hier? Das musste ich selbst erforschen, der Ovali stellte sich schnell als IFA F9 raus, ok der hat auch ein ovales Heckfenster. Nach genauem hinschauen stellte sich heraus das der IFA einen Heckmotor und eine Bundbolzenachse hatte.

1 Jahr dauerte es den Besitzer zu finden, dann konnte ich ihn bergen und genau unter die Lupe nehmen.

Hinten sind die Luftschlitze auf der ehemaligen Kofferraumhaube zu erkennen.

IFA F9







Der DKW F9 war der Prototyp eines Pkws, den die DKW-Werke 1940 als Nachfolger des Modells F8 herausbringen wollten.

Vermutlich um 1937 begannen bei DKW die Planungen für ein Nachfolgemodell des erfolgreichen Modells F8. Der F9 sollte ebenfalls ein Kleinwagen wie seine Vorgänger der F-Serie werden, die 1931 mit dem DKW F1 begonnen hatte. Das Ergebnis der Entwürfe war ein frontgetriebener Wagen mit Dreizylinder-Zweitakt-Ottomotor, der das bewährte Erfolgskonzept der DKW-Kleinwagen fortsetzte. Die Blech-Karosserie wurde vom Industriedesigner Günther Mickwausch entworfen und wies einen cw-Wert von 0,42 auf, der damals Maßstäbe setzte.

Vor Kriegsbeginn waren 20 Funktionsmuster des F9 gebaut worden. Da sich die Prioritäten in der deutschen Industrie mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Richtung Rüstung verschoben, wurde der F9, der von der Auto Union als DKW hergestellt werden sollte, nicht mehr gebaut.

Stattdessen wurde seine Produktion in der DDR ab 1950 als IFA F9 aufgenommen. In der BRD erschien im selben Jahr zunächst der DKW F89 mit einer beinahe identischen Karosserie, aber dem Zweizylindermotor des F8, daher der Name ("F8-9"). Einen Dreizylindermotor gab es erst beim Nachfolgemodell DKW F91 ab 1953


Es gab Kübel, Kombis, Cabrio´s, Cabrio Limousinen und sogar einen Roadster, dessen verbleib nicht ganz sicher ist! Angeblich stehe er im Berliner Raum in einem Garten, der Besitzer will aber nicht den genauen Standort preisgeben.... Schade, dass wär was für mein Vorhaben :-D

Samstag, 7. August 2010